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Was sind Vitamine?
Und warum sind sie so wichtig?
Vitamine sind Auslöser lebensnotwendiger Stoffwechselvorgänge. ( Harald Jes )
Der tierische Organismus ist nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen in der Lage, Vitamine selbst herzustellen.
So führt beispielsweise eine UV-Bestrahlung der Haut zur Bildung einer Vorstufe von Vitamin D.
In der Natur ist das Nahrungsangebot wesentlich abwechslungs- und vitaminreicher als das Futter das wir unseren Tieren bieten können. Je nach Tierart und Wachstumsphase müssen aus diesem Grund Vitamine und Mineralstoffen zugefüttert werden.
Einige Vitamine werden aber auch von den Darmbakterien hergestellt und in einer für das Tier aufnehmbaren Form in den Darm ausgeschüttet.
Bei einem Mangel an Vitaminen wird die Widerstandskraft der Tiere gegen Krankheiten und Parasiten verringert. Sie können unter Glasknochen „Rachitis“ , Muskelschwund und Stoffwechselerkrankungen leiden.
Eingeteilt werden die Vitamine entsprechend ihrem unterschiedlichen Löslichkeitsverhalten in fettlösliche
Vitamin A
Vitamin D
Vitamin E
Vitamin K
und wasserlösliche Vitamine:
Vitamin B 1
Vitamin B 2
Vitamin B12
Vitamin C
Die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K werden in der Leber aufgeschlossen. Diese Vitamine können auch zu hoch dosiert werden ( Hypervitaminose ), während ein Überschuss an den Vitaminen B und C über den Urin ausgeschieden wird.
Vitamin A: Sitzt als Provitamin in tierischen Fetten (Leber) sowie in Karotin.
Ein Mangel an Vitamin A führt oft zu Haut- und Augenproblemen.
Vorsicht: bei einer Überdosierung wird Vitamin D3 niedrig gehalten und kann zu Osteoporose führen
Osteoporose ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen. Durch den Abbau von Knochenmasse verliert der Knochen seine Stabilität. Schmerzhafte Knochenbrüche können die Folgen sein.
Vitamin B: Ist vor allem in Hefe, Leber, Muskelfleisch und Hülsenfrüchten vorhanden.Ein Mangel an Vitamin B verursacht Probleme mit der Haut und der Verdauung.
Vitamin B1 ( Thiamin ): hat eine wichtige Aufgabe bei der Funktion des Nervensystems. Appetitlosigkeit und Trägheit kann die Folge sein.
Vitamin C: erhöht die allgemeine Widerstandskraft der Tiere. Kommt z.B. in Südfrüchten, Paprika, grünen Pflanzen vor.
Vitamin D3: ist das wichtigste Vitamin für den Terrarianer. Notwendig zur Kalziumaufnahme. Ein Mangel an diesem Vitamin führt zu ähnlichen Erscheinungen wie Kalziummangel. Eine Überdosierung führt zu einer Anreicherung in den Organen und auf Dauer zu Vergiftungen und Problemen mit dem Skelett.
Vitamin E: Spielt unter anderem bei der Fortpflanzung sowie bei der Bildung einer Reihe anderer Vitamine eine Rolle. Ist z.B. in Hülsenfrüchten und Keimen enthalten.
Vitamin H ( Biotin): Wird von den Tieren für den Stoffwechsel benötigt. Ein Mangel an Biotin kann zu einer Muskelschwäche und einem verlangsamten Wachstum führen.
© Emanuela Klein
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