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Ernährung
Der wichtigste Grundsatz für die Richtige Ernährung ist die Abwechslung Egal ob du eine Schlange, eine Echse oder sonst ein Terrarienbewohner fütterst solltest du immer darauf achten ,so viel verschiedenes Futter zu reichen, wie du bekommen kannst. Und dies mit ausreichend Vitaminen versorgen.
Je abwechslungsreicher desto gesünder.
Beispiel Fleischfresser - Kornnatter (ausgewachsen): gefüttert wird je nach Jahreszeit alle 2-4 Wochen, Eine ausgewachsene Farbmaus, eine Subadulte Vielzitzenmaus, eine kleine Ratte, oder auch mal 2-3 kleinere Futtertiere.
Beispiel Gemischtköstler - Bartagame (ausgewachsen): gefüttert wird täglich (einen futterlosen Tag die Woche) Salat, Obst, Gemüse oder Kräuter. Je nach Jahreszeit 2-3-mal die Woche Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Mehlwürmer, Schaben, Mäuse Babys, Zophobas oder Wachsmottenmaden.
Immer im Terrarium sollte eine Schüssel mit Pellets, getrockneten Kräutern oder getrockneten Insekten stehen.
Beispiel Insektenfresser - Leopardgecko (ausgewachsen): gefüttert wird täglich (einen futterlosen Tag die Woche) Grillen, Heimchen, Heuschrecken, Mehlwürmer, Schaben, Mäuse Babys, Zophobas oder Wachsmottenmaden.
Am besten auch mal in den Größen wechseln etwas kleinere dafür mehr
Futtertiere
Insekten da es eine Vielzahl an Futterinsekten gibt hier einmal die bekanntesten: Heimchen, Steppengrille, Mittelmeergrille, Heuschrecken, Schaben, Mehlwürmer, Zophobas, Rosenkäferlarven, Wachsmottenlarven, Fruchtfliegen, Krullfliegen
Heimchen (Acheta domesticus) sind hellbraun gefärbt mit dunkler Sprenkelung und je einem dunkelbraunen Band zwischen den Augen und Fühlern. Ausgewachsen sind sie 18 - 25 mm lang, dabei sind die Weibchen größer. Unbeschädigte Fühler übertreffen die Körperlänge. Die Weibchen erkennt man an der etwa 20 mm langen Legeröhre (Ovipositor), der bei alten Tieren der Länge nach aufgespalten ist. Aus den 3 mm langen weißen und sehr schmalen Eiern schlüpfen etwa ebenso große, in den ersten Stunden weißliche, dann sich gräulich verfärbende Jungtiere. Heimchen sind sehr lebhaft und springen erstaunlich weit und hoch.
Steppengrille
Mittelmeergrille
Heuschrecken
Schaben
Mehlwürmer (Tenebrio molitor) haben einen fein glänzenden Körper, sind 30 - 35 mm lang. Die Larven, sind relativ fett und sollten daher nicht auf Dauer als Alleinfutter verwendet werden. Der schwarze Mehlkäfer wird von den meisten Tieren verschmäht. Die Puppen hingen fressen sie noch.
Zophobas (Zophobas morio)die Larve des Schwarzkäfers sieht fast genauso aus wie der Mehlwurm nur größer. Auch bei den Zophobas gilt nie zu viel da sehr fetthaltig. Beim verfüttern sollte auch darauf geachtet werden, das das Tier den Wurm vollständig zerkaut, da Zophobas ein sehr starkes Gebiss haben. Sollte ein Wurm Lebend im Margen ankommen kann es passieren, das er sich durch die Magenwand aus dem Körper raus frisst.
Rosenkäfer (Pachnoda marginata) haben einen kräftigen Körper. Die Käfer zeigen eine ansprechende Färbung in leuchtendem warmen Gelb und samtigem Braunrot. Die Larven sind spärlich hellbraun behaart und weisen an den Flanken einen auffälligen Hautwulst auf. Ihre Fortbewegung auf glatten Flächen ist eigenartig: Die Larve rollt sich zusammen, dreht sich auf den Rücken und robbt davon. Rosenkäferlarven sind sehr groß und sollten auch nur als „Leckerli“ verfüttert werden.
Wachsmotten (Galleria melonella) erreichen eine Länge von 24 - 28 mm. Der rotbraune Kopf hebt sich deutlich vom durchscheinend schmutzigen Körper ab. Zur Verpuppung spinnen sich die Raupen in einen Kokon ein. Wachsmottenlarven ernähren sich von Bienenwaben. Sowohl die Raupen als auch die Falter stellen einen Leckerbissen für alle Insektenfresser dar. Dennoch sollte man sie wegen ihres Fettgehaltes von etwa 19 % nur in Maßen verfüttern.
Fruchtfliegen
Krullfliegen
Nager auch hier gibt es sehr viele Möglichkeiten, aber meistens werden einem Mäuse, Ratten, Vielzitzenmäuse, Rennmäuse, Meerschweinchen, Kaninchen ,Eintagsküken oder Hühner angeboten.
Mäuse
Ratten
Vielzitzenmäuse
Rennmäuse
Meerschweinchen
Kaninchen
Eintags Küken
Hühner
Fisch , der Stint ist der mit Abstand meist verfütterteste Fisch, er gehört zu der Familie der Knochenfische . Sie sind in die nähere Verwandtschaft der Lachsfische einzuordnen.
Die meisten Stinte leben als Küstenfische der Meere auf der Nordhalbkugel, wobei viele Arten auch Süßwasserpopulationen ausbilden. Zum Laichen unternehmen die Stinte in großen Schwärmen lange Wanderungen entlang der Küsten oder stromaufwärts in die Flüsse. Nach dem Laichen kommt es vielfach zu einem massenhaften Sterben der Tiere.
Gerade in der Zeit der Wanderung lassen sich die begehrten Speisefische leicht fangen. Der Fang erfolgt durch Netze, teilweise aber wie in Grönland oder früher in der Elbe durch schlichte Waschkörbe. Viele Arten der Stinte verbreiten in der Gefangenschaft einen charakteristischen Geruch nach Gurken.
Der Europäische Stint lebt von der Biskaya bis in die Ostsee und wird bis 30 Zentimeter lang, er ist ein wichtiger Speisefisch. Und ist im Fachhandel in kleinen gefrorenen Portionen erhältlich.
Obst , Gemüse, Salat, Kräuter
Obst ist ein Sammelbegriff der für den Menschen und das Tier genießbaren Früchte und Samen von meistens mehrjährigen Bäumen und Sträuchern. Es gibt einheimische Obst Sorten wie Apfel, Birne, Kirsche oder Erdbeere und es gibt exotische Sorten wie Banane, Mango oder Orange. Bei der Verfütterung an Tiere sollte man immer darauf achten, nicht zu viel oder zu oft Obst auf den täglichen Speise Plan zu setzen. Obstsorten enthalten viele Fruchtsäuren die bei zu hohen Dosierungen zu Magenschmerzen, Unwohlsein und auch zu Durchfall führen können. Die Tiere mögen es gerne wenn der Reifegrad des Obstes schon sehr fortgeschritten ist, da die Frucht dann sehr süß schmeckt.
Gemüse ist ein Sammelbegriff für essbare Pflanzenteile, wild wachsender oder in Kultur genommener Krautiger Pflanzen.
Im Gegensatz zu Pflanzen oder Pflanzenteilen, die vor allem wegen deren Speicherstoffe ( Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette) genutzt werden, und deshalb die Grundkost in unserer Ernährung darstellen, wird Gemüse als Beikost vor allem wegen seines Gehalts an Vitaminen, Mineralsalzen, Extraktstoffen und ätherischen Ölen verzehrt und wirkt zudem geschmacksbildend und appetitanregend.
Zudem haben Gemüse aufgrund ihres hohen Anteils an Ballaststoffen eine wichtige Funktion für die Verdauung. Auch wenn der Anteil an Gemüse, bei der Fütterung deines Terrarientiers wesentlich höher sein sollt als Obst, solltest du darauf achten nie zu viel oder zu oft das gleich zu verfüttern. Einige Gemüse Sorten enthalten Inhaltsstoffe die bei Überdosierung schädlich sind.
Salat besteht hauptsächlich aus Wasser, der beliebte Kopfsalat sogar zu 95 Prozent. Außerdem enthält das Futtermittel Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe, die die Verdauung anregen und für ein gesundes Wachstum der Darmflora sorgt. Neben den wertvollen Vitaminen, die die Abwehrkräfte stärken, beugen außerdem Pflanzenstoffe wie Carotinoide und Antioxidantien einigen Krankheiten vor.
Wer sein Tier gesund ernähren will, setzt auf ausgewogene Mischkost. Dazu gehören neben Obst Gemüse und Kräutern auch Salate. Auf der Hitliste ganz oben steht der Kopfsalat, aber auch Eisbergsalat, Lollo Rosso und Lollo Bionda sowie Endivien, Feldsalat, Chicoree und Rucola werden gern gegessen.
Leider kann die sonst so gesunde Rohkost aber auch Stoffe enthalten, die der Gesundheit nicht zuträglich sind. Dazu gehören Rückstände von Pestiziden, Umweltschadstoffe wie Schwermetalle und Nitrat. Laut einer Untersuchung der Stiftung Warentest ist Bioware grundsätzlich nitratärmer als konventionell erzeugte Sorten. Auch Salate, die während ihrer üblichen Wachstumsperioden geerntet werden und Freilandprodukte weisen eine wesentlich geringere Nitratbelastung aus als Treibhauspflanzen.
Denn das Nitrat, das durch Mineraldüngung aufgenommen wird, können Pflanzen durch Wärme und Sonne zum Teil wieder abbauen. Um die Belastung möglichst niedrig zu halten, empfehlen Experten, sich auf das saisonale Angebot zu konzentrieren sowie ökologisch produzierte Produkte, die kaum Pestizidrückstände enthalten, zu bevorzugen. Vom Herbst bis zum Frühjahr ist Erntezeit für Chicoree, Radicchio und den besonders vitaminreichen und eisenhaltigen Feldsalat. Zu den Frühjahrs- und Sommersalaten zählen Kopf-, Eisberg- und Bataviasalat. Endivien werden fast das ganze Jahr über angebaut. Deutschen Lollo Rosso und Eichblattsalat gibt es dagegen nur von Juni bis September frisch vom Feld.
Grundsätzlich sei gesagt, das man nicht auf Salat wegen möglicher Belastungen verzichten sollte– da der Nutzen durch den Verzehr von Salat sehr viel höher ist als potenzielle Schäden.
Kräuter und Gräser sind wahrscheinlich das umfangreichste Thema in der Ernährung. Kräuter gibt es schon als fertige Pflanze in jedem Supermarkt, die man direkt ins Terrarium stellt oder auf der Fensterbank , im Garten, dafür sorgt das es noch größer wird.
Am liebsten essen die Tiere Zitronenmelisse, Basilikum, Petersilie, Minze.
© Emanuela Klein
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