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Vergesellschaftung
Unumgänglich bei der Vergesellschaftung von Terrarientieren ist, dass die Tiere die gleichen
klimatischen und landschaftlichen Lebensbedingungen haben. Das Bedeutet man kann ein Wüstenbewohner nicht mit einem Tropenbewohner zusammen halten. Allerdings last sich ein tagaktiver und ein nachtaktiver Wüstenbewohner vergesellschaften. Auch die gemeinsame Haltung von Baum- und Bodenbewohnern ist möglich.
Wichtig hierbei ist aber auch ein ausreichendes Platzangebot, mit Höhlen, Ästen, Pflanzen und ähnlichen Versteckmöglichkeiten.
Eine Vergesellschaftung funktioniert
aber nicht immer!
Daher sollten vor allem Anfänger zunächst möglichst wenig unterschiedliche Tiere in einem Terrarium halten. Da ein Anfänger Stresssituationen seiner Pfleglinge falsch oder sogar gar nicht deuten kann. Die Dominanz eines Einzelnen kann bei den Anderen zu Krankheiten, Appetitlosigkeit und sogar bis zum Tot führen.
In größeren Terrarien können auch größere Gruppen der gleichen Art oder sich ähnelnden Arten zusammen gehalten werden. Auch völlig verschiedene Arten können prinzipiell vergesellschaftet werden.
Allerdings gelten folgende Einschränkungen:
Im Allgemeinen dürfen keine Fressfeinde einer Art im Terrarium anwesend sein. So sollte man beispielsweise keine Echsen mit ihren Fressfeinden, den Schlangen zusammen halten .Schildkröten sollte man nicht mit Echsen oder Schlangen halten, da in ihrem Darmtrakt meist Amöben leben. Bei Schildkröten richten sie keinen Schaden an, aber bei anderen Reptilien könnten sie schwere Krankheiten auslösen.
Weiterhin ist zu beachten, das verschiedene Arten untereinander oft völlig verschiedene Kommunikationssysteme haben; so kann es zwischen den Arten leicht zu Missverständnissen und Unstimmigkeiten kommen.
Alles kann klappen – muss es aber nicht!
Ich selber hatte mehrere Jahre ein Terrarium mit 2 Strumpfbandnattern, 2 Korallenfingerfrösche und einen Rotkehlanolis. Ich habe die Tiere nicht einmal zum Füttern getrennt.Das Terrarium hatte die Maße 100x50x80xcm .2/3 des Terris war ein großes Wasserbecken.Weinreben mit vielen Bromelien, Moos und ein Benjamini boten den Tieren viele Verstecke.
© Emanuela Klein
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